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SPURENCUP VOM 29.01.2012

Es schwangen obenaus:

1. Loosli Bruno mit Quasar du Colombophile BS Malinois
2. Heyda Ralf mit Ina vom Heidebären Rottweiler
3. Vogt Beatrice mit Djefi BS Malinois
4. Petter Andreas mit Falk vom Salztalblick DSH

Wir gratulieren!!!

Impressionen:


















Spurencupreglement 

1.     System

Die Prüfung wird nach dem Cupsystem ausgetragen (Viertels- Halbfinale Final). Die angemeldeten HF werden so ausgelost, dass immer zwei gegeneinander antreten. Bei ungerader Anzahl erhält ein Teilnehmer ein Freilos, wenn weniger als acht HF angemeldet sind, wird der Cup nicht ausgetragen.

Beispiel: 19 HF angemeldet, Viertelfinale = 9 X 2 HF + 1 Freilos, Halbfinale = 5 X 2 HF, Final = 5 HF.

2.     Auslosung

 Diese wird durch den Prüfungsleiter oder einer Hilfsperson vorgenommen..


3.     Disziplin/FährtenStufe 1, 1a, 2 und 2a Eigenfährte, Führerfährte:

Fremdgegenstände, 400 Schritte, 2 Richtungsänderungen 20 Min.

Eigenfährte mind. 400 Schritte 2 Richtungsänderungen, drei weiche Gebrauchsgegenstände, Grösse 12 - 15 cm werden dem HF 15 Min. vorher übergeben.

Das legen der Fährte wird vom PR angeordnet, der Hund ist vorher in ein Versteck zu bringen. Der Abgang ist links der Fährte zu markieren. Nachdem der HF am Abgang der Fährte etwa 1 Min. ruhig verweilt hat, geht er den angewiesenen Weg  in normalem Schritt ohne zu schleifen oder zu scharren.

Der erste Gegenstand ist im ersten, der zweite Gegenstand im zweiten Schenkel abzulegen, wobei der dritte Gegenstand das Ende der Fährte bedeutet.

Die Gegenstände sind von 1-3 zu numerieren.

Aufnahme der Fährte:

Anmelden, angeleint am Halsband oder am Fährtengeschirr mit Suchleine (mind. 6 m) in Grundstellung.

Melden bringen oder verweisen.

Fährten mit oder ohne Suchleine ist dem HF freigestellt. Die Suchleine muss beim Fährten stets vollständig abgewickelt sein. Beim Freifährten hat der HF auf eine Distanz von 10 bis 30 m zu folgen, Schrittempo.

Der Hund hat die Gegenstände selbständig zu bringen oder zu verweisen, jedoch immer auf die gleiche Art. Beim bringen ist die Sitzposition nicht gefordert.

Zwei Selbstkorrekturen bis max. 40 m nach rückwärts sind mit dem entsprechendem Abzug gestattet. Nach einer Abweichung über 40 m oder nach 20 Min. wird die Arbeit abgebrochen.

Abmeldung:

Ausgeschirrt und angeleint am Halsband in der Grundstellung.
 

Stufe 3, 3a und schw. Fremdfährte

3 Gebrauchsgegenstände, 3 Richtungsänderungen, mind. 600 Schritte, Zeit 20 Min. Alter 30 Min.

Eine VP legt in Abwesenheit von HF und Hund eine Fährte von 600 Schritte Länge mit mind. 3 Richtungsänderungen durch Mischgelände. Die VP legt auf der Fährte drei Gegenstände ab. Gegenstände 8 bis 15 cm. Die Gegenstände sind von 1 bis 3 zu numerieren.

Der HF meldet sich mit angeschirrtem Hund (Spurenleine am Brustgeschirr, bei Freifährte mit Führerleine am Halsband) bei PR an. Freifährten ist ausdrücklich zu melden.

Eine markierte Gerade von 10 m Breite begrenzt den Abgangsort.

Der HF meldet dem PR vor Arbeitsbeginn ob der Hund bringt oder verweist.

Verweisen:

Sitzend, stehend oder liegend, muss jedoch immer auf die gleiche Art sein.


Bringen:

die Sitzposition wird nicht gefordert.


Der Hund hat nach 30 Min. die Arbeit aufzunehmen und die Gegenstände zu apportieren oder  zu verweisen. Bei der Freifährte darf der Abstand zwischen HF und Hund nicht mehr als 10 bis 30 m betragen. Beim Fährten mit Brustgeschirr muss die Suchleine ( mind. 6 m ) stets vollständig abgewickelt sein. Gefundene Gegenstände hochheben, ansichnehmen und bei der Rückmeldung dem PR übergeben. Beim dritten Gegenstand endet die Fährte. Anschliessend ist der Hund anzuleinen. Fremdgegenstände werden nicht angerechnet.

Mit entsprechendem Abzug darf der Hund ein 2. Mal auf die Fährte angesetzt werden.

Nach einer Abweichung von 50 m oder nach 20 Min. wird die Arbeit abgebrochen.

Die Abmeldung erfolgt angeleint am Halsband in der Grundstellung.

Die VP begleitet den PR bei der Ausarbeitung.


4.     Bewertung

      Alle Kategorien,                      Ausführung            70 Punkte

                                                 Gegenstände         30 Punkte (3X10)
5.     Experten

 Es werden vereinseigene Experten eingesetzt.

6.     Startgeld

Das Startgeld wird jährlich vom Vorstand neu festgesetzt. 2011: Fr. 35.00


7.     Preise

Jeder Teilnehmer erhält einen kleinen Einheitspreis.

Die drei ersten erhalten einen Wanderpreis. Die Wanderpreise bleiben Eigentum vom DBV und gehen nie in den Besitz vom HF über.

8.     Experten- und Helferentschädigung

Die Experten und Helfer erhalten ein Znüni oder ein Mittagessen (ohne Getränke).

9.     Rekursrecht

Gegen Entscheide der Experten besteht ein Rekursrecht. Die Rekurskommission setzt sich aus dem Prüfungsleiter und den an der Prüfung amtierenden Experten zusammen.

Der Entscheid der Rekurskommission erfolgt am Prüfungstag und ist definitiv.

10.  Spenderwunsch
Der Austragungsort des Spurencups obliegt der Ortsgruppe Wichtrach.

Kann der Cup mangels Beteiligung nicht ausgetragen werden, gehen die Wanderpreise zur Verwahrung an die Ortsgruppe Wichtrach.

Bern, im November 2000                                                  der Vorstand